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Old 14-01-2010, 14:09   #1
DRM-OM
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hr verabschiedet sich ...

... von der Mittelwelle - endgültig

http://www.hr-online.de/website/derh... ang_38504513
http://www.hr-online.de/website/derh...ent_384912 95

Damit ist wohl auch hier nicht mehr mit DRM zu rechnen - ?
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Old 26-01-2010, 14:38   #2
DRM-OM
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ORF baut Antenne ab

nicht nur der HR verabschiedet sich, der ORF auch - noch viel endgültiger
Quote:
Die Österreichische Rundfunksender GmbH (ORS) wird Ende Februar die gesamte Antennenanlage des Mittelwellensenders Bisamberg bei Wien beseitigen. Das berichtet das RBB-Medienmagazin. Unklar ist derzeit noch, was aus dem Stationsgelände und dem denkmalgeschützten Betriebsgebäude wird. Der Sendebetrieb war an diesem Standort in der Nacht zum 1. Januar 2009 eingestellt worden. Zuletzt wurde nur noch die Frequenz 1476 kHz genutzt. www.orf.at
http://www.satnews.de/mlesen.php?id=...4f01c2994a106d

... und ist die Antenne erstmal weg, wird's bei der Vorschriftendichte in Europa nie mehr was mit DRM
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Old 03-02-2010, 07:24   #3
dadalbinder
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Sender verabschieden sich

Sender verabschieden sich.

Eine Beobachtung, die wir seit Ende des Kalten Krieges gemacht haben. War es möglich, einzelne Länder repräsentiert durch ihre mehrheitlich KW-Stationen zu hören, ist das heute nicht mehr gegeben. Von Jahr zu Jahr bauten sich Stationen und Sender ab. Erinnerungen bleiben für langjährige Hörer.

Dafür komme neue Länder mit ihren internationalen Diensten in den Focus. Nicht ganz selten auch noch in Deutsch. Für Hörer mit englischer Spracherfahrung ist das Spektrum sehr groß. Mit neuen Techniken SDR-Radios und recht kleinem Apprateaufwand hören wir eine Menge von Stationen. DRM ermöglicht auch ohne Antennen von Amateur-Know-How, Stationen etwa aus Kuwait, Indien, Russland zu hören. Auch in AM ist das erreichbare Angebot gestiegen.

Es steigt die Zahl der religiösen/weltanschaulichen Sender. Dies alles im überversorgten Europa mit TV, Internet etc.

Dünn besiedelte Regionen können nicht mit quasi-regionalen UKW-Stationen aus Kostengründen überzogen werden. Hier muß man auf KW-Stationen zugreifen. Ob in Asien, Afrika, anderswo.

Addiert man etwa die Leistungen der öffentlich-rechtlichen Sender in einem deutschen Bundesland, so ersieht man, daß für Verhältnisse etwa in Bayern mit B1, 2, 3, 4, 5 mit vielen Senderstandorten Leistungen von einigen MegaWatt in den Luftraum abgegeben werden. Dazu kommen „Sicherheitsabstände“ von mehreren hundert kHz, um sicher und ungestört versorgt zu werden.

Denkaufgabe: Ersetze das Bayernradio-FM-Netz durch DRM-Vollversorgung. Je 2 DRM-Sender an den Grenzen Bayerns dürften reichen pro Kanal des Programms eine Vollversorgung zu erreichen. Jeder Sender mit 50 kW ergibt: 100 kW pro Kanal mal 5 Kanäle ergibt 500 kW für den BR. Wie hoch ist die tatsächlich ausgestrahlte FM-Leistung in Bayern?

Was sind die Kosten für elektrischen Leistungsbezug gewesen und bei DRM-Versorgung?

Politik: Sie investierte viel Geld für Untersuchungen etwa bei technischer Dokumentation und Energieeinsatz. Die DW sendete zeitweise mit einer ungeheuren Gesamtenergie in DRM. Anzahl der DRM-Empfänger auf der Gegenseite. Standards werden ausgeweitet in Studien so etwa DRM+. DAB wird in Frage gestellt.

Politik, die zweite: Landesmedienanstalten regulieren den Frequenzmarkt und das Angebot. Es erscheint manchmal, daß hier eine geregelte Politik gemacht wird bei der zwangsweise private Stationen mitmischen sollen, wenn sie können. Sonst nicht.

Leistung wird durch mangelnde Entscheidung nutzlos verbraten, weil rational qualifizierte Entscheidungen zu fehlen scheinen. Dies für den terrestrischen Rundfunkmarkt. Eine Entscheidung für das weltweite Internet ist noch energiefressender als der Energieverbrauch aller Rundfunksender etwa.

Energieverbrauch scheint ein Kriterium für die Zukunft zu sein.

Kluge Systementscheidungen auch.

Normentscheidungen treffen auch die digitale Szenerie. So wird eine europäische Norm nicht auch in anderen Regionen zu nutzen sein und umgekehrt. Mit anderen Worten: Bei Einführung eines digitalen Radiosystems ähnlich wie beim TV wird in Europa die Abschottung von anderen Regionen automatisch erfolgen.

Das Hin- und Herzerren von Entscheidungen wird keine Lösung bringen und den unnützen Energieverbrauch weiter fortsetzen. Strategen könnten im Hintergrund sitzen, die ihre Ziele ungeschminkt und ungehindert von einer öffentlichen Wahrnehmung verfolgen.

Knallt es in Kaschmir, höre ich All India-Radio oder Radio Pakistan in englisch. Sollen solche Möglichkeiten in Zukunft beschränkt sein? Ähnliche gilt für andere Brennpunkte des Weltgeschehens. Soll erreicht werden, daß abweichende (vom Mainstream) Meinungen nicht mehr zugänglich sein dürfen/können?

Wolfgang Hartmann, Nürnberg
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Old 03-02-2010, 21:15   #4
DRM-OM
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Originally Posted by dadalbinder
Von Jahr zu Jahr bauten sich Stationen und Sender ab. Erinnerungen bleiben für langjährige Hörer.
Noch lassen sich die Einstellungen von AM-Diensten (LW, MW, KW) mit "Einsparungen" aufgrund "geringer Hörerzahlen" begründen.
Ich hatte in der Vergangenheit gelegentlich den Verdacht, die großen Dienste, die ich immer gern gehört hatte (BBC, France, Schweden, Kanada, auch Südafrika, machen ihre Auslandsdienste "schnell noch zu", bevor evtl. die Hörerzahlen mit DRM wieder steigen könnten ...
Gleiches gilt für in der letzten Zeit verschiedentlich geschlossene Mittelwellensender für Inlandsversorgung (Beromünster gehört da auch dazu).

Quote:
Originally Posted by dadalbinder
Knallt es in Kaschmir, höre ich All India-Radio oder Radio Pakistan in englisch. Sollen solche Möglichkeiten in Zukunft beschränkt sein? Ähnliche gilt für andere Brennpunkte des Weltgeschehens. Soll erreicht werden, daß abweichende (vom Mainstream) Meinungen nicht mehr zugänglich sein dürfen/können?
Die DRM-Spezifikation sieht genau das vor, Stichwort: Conditional Access.
Vordergründig für Bezahldienste, lassen sich diese Möglichkeiten, einmal geschaffen, für dies und das und was weiß ich sonst noch verwenden ...
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Old 09-02-2010, 12:46   #5
dadalbinder
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Conditional Access

Dieser Begriff wird wesentlich die Zukunft bestimmen; dies im digitalen Radio entweder so arbeitend oder so modulierend. Gemeint ist, daß der Generierer solcher Verfahrensweisen und Programme, die in Chips arbeiten oder als Software, Regulierungen einbinden, die allgemein steuern sollen.

TV

Teilweise kann das schon eingesehen werden. TV-Sender aus Satelliten sind auf die angezielte Hörerschaft ausgerichtet, hat man ein TV-Gerät auf Standort Deutschland eingestellt, sind Programme der Nachbarländer teilweise GESPERRT. Dies weil Rechtsvorbehalte beim Programmeinkauf berücksichtigt werden müssen. Also eine Lizenz für Österreich beinhaltet nicht das Recht, deutsche Hörer teilnehmen zu lassen.

Radio

Die Weiterarbeit an digitalen Systemen und Modulationsarten ermöglicht je nach vorliegendem Empfangsgerät bestimmte Nutzer auszuschließen. Die ersten Geräte für den Masseneinsatz digitaler Empfänger werden eine solche Eigenschaft zeigen.

Neue Modulationsverfahren setzen jeweils einen geeigneten Empfänger voraus. Schreitet das DAB-System voran, sind ältere DAB-Geräte nicht mehr voll nutzbar.

Ähnliches wird wohl auch für die Nutzung von DRM und dessen Weiterentwicklung eintreten. Hat der Empfängerhersteller keine Lizenz für asiatische Sender abgeschlossen, werden solche auch asiatische DRM-Stationen nicht mehr empfangen werden können.

Notfälle

Ob und in welchem Umfang heute schon Meldungen über normal betriebende Sender permanent oder im Bedarfsfall Notsignale für berechtigte Mithörer ausstrahlen, soll erst einmal wohl nicht bekannt werden.

Fallen größere Regionen bei der Stromversorgung etwa aus, ist nur noch ein aktiver Sender in der Lage Rufe auszuführen etwa für THW, Feuerwehr, Polizei. In jedem Sendesignal ob AM, FM, DRM sind normal unsichtbare Modulationen unterzubringen, die nur berechtigte Hörer mit Spezialempfängern einsehen können. Ein schönes Beispiel ist die AMSS-Technik bei Dekodierungsprogrammen.


Unberechtigte Zugriffe auf vertrauliche Daten

Ob heute etwa digitaler Polizeifunk mitgehört werden kann, ist keine Frage der Empfängerhardware sondern der Software. Ob andere vertrauliche Daten eingesehen werden ist offensichtlich nicht fraglich. Dazu sind zu viele Datenpannen geschehen, die sich jederzeit wiederholen können. Nicht legaler Datenzugriff wird professioneller aber wohl nicht seltener werden. Die Technik der Datenbearbeitung ermöglicht vielfältige „Lösungen“ für externe Datenverwendung.

Offene Informationswelt

Bei allem bleibt eine zentrale Frage möglicherweise nicht gelöst: Ist weltweiter Zugang zu Stationen planungsmäßig nicht mehr erwünscht?

Wolfgang Hartmann, Nürnberg
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Old 24-02-2010, 12:42   #6
dadalbinder
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Stress bei den Rundfunkanstalten?

Die Abschaltung von Sendern ist seit Jahren vorangeschritten.

Beobachtet man das Geschehen zeitlich, so sind immer weitere Sender und Sendemodi dazugekommen, obwohl etwa neue Modi wie FM vor Jahrzehnten bei ihrer Implementierung eine wachsende Zahl von Programmen möglich gemacht haben.

Viele LW, MW und KW-Sender sind abgeschaltet. Wenn man mit etwa 100 kWatt pro Sender rechnet, dürften sich in Mitteleuropa viele MegaWatts verabschiedet haben.

Ähnlich wie bei FM sind bei Folgemodi wie etwa DAB, DRM, DRM+ weitere Abschaltungen notwendig. Jetzt scheint DAB bedingt fraglich. Ob DRM+ wirklich kommen wird, scheint noch nicht gesichert.

Das weiterhin ärgerliche sind bedeutende Leistungen, die von Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten gebraucht werden. Nimmt man das Beispiel des Bayerischen Rundfunks im FM-Bereich so ist dieser mit 5 Rundfunkprogrammen vertreten. Aus Frequenzübersichten geht hervor, daß dafür momentan 2,5 MWatt benötigt werden. Leistungen, die den BR breit machen im angestammten Sendegebiet und teilweise weit darüber hinaus. Nur wenige private Stationen können in diesem FM-Bereich mit hohen Leistungen tätig sein. Daneben gibt es regionale, private Kleinleister bzw. Stationen.

DRM: 5 bayerische Programme mit je 2 DRM-Sendern (KW) und jeweils 50 kWatt ergeben eine Sendeleistung von 500 kWatt gegenüber momentan 2,5 MW (überschlagen). 2 MWatt können bei einer solchen Umentscheidung eingespart werden.

Beim BR sollte man solche Beispiele nur als theoretischen Ansatz verstehen. Man gibt aber dort auf Email-Anfragen, die nach Leistung fragen, keine Antwort. Eine solche Rechnung müsste für jede Region in Deutschland aufgemacht werden können und das ganze auf eine systematisch breitere Basis gestellt werden.

Zwischen 5 und 10 Mwatt könnten für alle FM-Sender der Öffentlich-Rechtlichen bei Umstellung auf DRM (KW) eingespart werden.

Die Nachholarbeit bei der Festlegung digitaler Standards für ein zukünftiges Rundfunksystem in Deutschland und Europa scheint überfällig. Eine Umstellung auf digitale Technik scheint für eine Masseneinführung (als Parallelle zum TV-System) noch eine Zeit von mehr als 5 Jahren zu brauchen, bis zur generellen Einführung.

Ketzerische Frage: Wieviel ProZent unserer Gebühren gehen in Energie, wieviel in Verwaltung, wieviel in Programm?

Ortsunabhängige Kommunikation bzw. Radio-Empfangen scheinen weiterhin notwendig. Wie sehen kommende Strukturen aus?

Wolfgang Hartmann, Nürnberg

Last edited by dadalbinder : 24-02-2010 at 12:43. Reason: Korrektur
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Old 03-03-2010, 07:44   #7
DRM-OM
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Originally Posted by dadalbinder
Offene Informationswelt

Bei allem bleibt eine zentrale Frage möglicherweise nicht gelöst: Ist weltweiter Zugang zu Stationen planungsmäßig nicht mehr erwünscht?

Im Zusammenhang mit Zensur fallen einem immer zuerst die staatlichen Organe ein.
Aber auch Wirtschaftsunternehmen können Ausgangspunkt von "Zensur" sein.
Hier ein Beispiel:
http://www.teltarif.de/internet-radi...ews/37655.html

Fakt ist:
Je digitaler die Welt, desto leichter sind derartige Vorstellungen zu realisieren.
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Old 22-04-2010, 14:45   #8
DRM-OM
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Sollte zu denken geben ...

Quote:
Radio Bremen gibt zur Zeit einen hohen fünfstelligen Betrag im Jahr für die Verbreitung von Bremen Eins auf der Mittelwelle aus. Die Nutzung der Mittelwelle nimmt seit Jahren ab. Eine zukunftssichere Digitalisierung der Mittelwelle wird es aller Voraussicht nach nicht geben. Mehrere Landesrundfunkanstalten haben die Mittelwelle daher schon abgeschaltet. Der Bremer Sender hat sich jetzt ebenfalls zur Abschaltung der Mittelwelle entschlossen. Die Einstellung des Sendebetriebs führt zu Einsparungen im sechsstelligen Zahlenbereich im Laufe einer Gebührenperiode. Generell gilt: Die finanzielle Situation zwingt Radio Bremen, unter Kosten-/Nutzengesichtspunkten alte und neue Verbreitungswege zu prüfen und Prioritäten zu setzen. Radio Bremen hat die Abschaltung zunächst auf Probe vorgenommen, da die Nutzerzahlen für die Mittelwelle nicht bekannt sind. In einer vierwöchigen Testphase meldeten sich knapp 200 Hörerinnen und Hörer und kritisierten die Abschaltung. Gemessen an den Nutzerzahlen von Bremen Eins ist diese Resonanz so gering, dass Radio Bremen nach Ende des Tests entschieden hat, die Mittelwelle nicht wieder anzuschalten – und die frei werdenden Mittel lieber für zukunftsweisende Verbreitungs-Technologien und Programmformen zu verwenden.

http://www.satnews.de/mlesen.php?id=...3000ce1b142c4d
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Old 19-07-2010, 15:20   #9
DRM-OM
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... und nun geht's auch DRM an den Kragen ...

Quote:
Der Bayerische Rundfunk (BR) hat Informationen über eine Abschaltung seiner Kurzwelle 6085 kHz bestätigt. Vollzogen werden soll dieser Schritt zum 31.10.2010.

Gegenüber der Zeitschrift „Radio-Kurier“ sagte Peter Bartl, der für die Sendeanlage Ismaning zuständige Bereichsleiter des BR, die Frequenz habe „nicht die Hörerzahl, die wir uns wünschen würden“. Für Oktober sei eine Sitzung der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten angesetzt, auf der die Anstalten den weiteren Betrieb von AM-Sendern begründen und hierbei Angaben zu den Hörerzahlen vorlegen müssen.

Eine Abschaltung des Kurzwellensenders war bereits 2002 erstmals im Gespräch. Seinerzeit ging der BR noch gegen die Veröffentlichung entsprechender Informationen vor. Nach erneuten Diskussionen im Jahre 2004 wurde dann entschieden, die Kurzwellenfrequenz künftig in digitaler Form zu betreiben.

Nach Ansicht einiger Beobachter sind damit die geringen Hörerzahlen, die jetzt zum endgültigen „Aus“ für den Kurzwellensender führen, hausgemacht. Mit der Umstellung auf Digitalbetrieb habe der BR alle Besitzer eines der üblichen Kurzwellenradios, wie sie bereits zu Preisen im unteren zweistelligen Bereich erhältlich sind, als potentielle Hörer ausgeschlossen.
http://www.radioeins.de/programm/sen...010_07_18.html

Im Klartext: DRM hat in Deutschland ausgedient:
DRM führt zu verschwindenden Hörerzahlen, damit zum Verlust der Rechtfertigung der Gelder mit folgender Streichung durch die KEF, damit zu endgültiger Abschaltung.

Rundfunk"politik" macht's möglich ...

Last edited by DRM-OM : 19-07-2010 at 15:24.
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Old 16-12-2010, 17:26   #10
DRM-OM
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SWR verabschiedet sich von der Mittelwelle

http://www.satnews.de/mlesen.php?id=...5fd8a4f2933421
Quote:
Der Südwestrundfunk verabschiedet sich von der Mittelwelle. Wie die Pforzheimer Zeitung in Ihrer Onlineausgabe berichtet, plane der öffentlich-rechtliche Sender bis Ende 2011 alle seine Mittelwellenfrequenzen abzuschalten. Gegenwärtig wird auf sechs Frequenzen das Informations- und Kulturradio SWR Cont.Ra ausgestrahlt. Dieses Programm, das auch via Satellit, Kabel und Internetradio empfangbar ist, soll den Angaben zufolge komplett dem Rotstift zum Opfer fallen. Die Mittelwelle sei dem SWR zu teuer: Gegenüber der Pforzheimer Zeitung sprach der Sender von einer “veralteten Technologie”, allein der MW-Sender Mühlacker 576 kHz verursache 380.000 Euro jährliche Stromkosten.
http://www.pz-news.de/Home/Nachricht...pageid,87.html


... wird die 711 wohl auch sterben ...

Last edited by DRM-OM : 16-12-2010 at 18:48.
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Old 08-02-2011, 22:19   #11
DRM-OM
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Deutsche Welle soll offenbar Sines und Trincomalee schließen ...
Quote:
Wie der Branchendienst aus Senderkreisen erfahren hat, könnten hierdurch rund 300 Stellen wegfallen. Konkret sei geplant, die Sendestationen in Portugal und Sri Lanka mit insgesamt rund 100 Mitarbeitern zu schließen. Darüber hinaus würden weitere 200 Stellen unter anderem im Sende-Management und der Programmüberwachung wegfallen, schreibt der „Kontakter“ unter Berufung auf interne Quellen.
http://www.infosat.de/Meldungen/?msgID=62067
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Old 10-02-2011, 09:43   #12
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Und alte Sender leben wieder auf...

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Originally Posted by Bundesamt für Kommunikation
Mittelwellen-Frequenz für Radiosender "Voice of Russia"

Biel/Bienne, 09.02.2011 - Der russische, öffentlich-rechtliche Radiosender "Voice of Russia" darf sein Programm über den Mittelwellen-Sender Monte Ceneri verbreiten. Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) hat ihm die Konzession dazu erteilt.

Voice of Russia will am 1. März 2011 auf Sendung gehen. Das Programm richtet sich an ausländische Hörerinnen und Hörer sowie an russische Staatsbürgerinnen und -bürger im Ausland und wird vor allem im Tessin und in Norditalien zu empfangen sein... Die Konzessionärin ist berechtigt, die Frequenz zur Übertragung in analoger und/oder digitaler Form zu Nutzen..

Die Schweiz hat den Sender auf 558 kHz stillgelegt - und nun kommt er wieder.
__________________
Regards,
Terje

http://www.hobbyradio.se/en/drm/webp....index_en.html

Last edited by Digger : 10-02-2011 at 09:52.
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Old 10-02-2011, 16:57   #13
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Originally Posted by Digger
Die Schweiz hat den Sender auf 558 kHz stillgelegt - und nun kommt er wieder.

Die Russen verhindern so immerhin, daß er demontiert und verschrottet wird - das ist bei anderen stillgelegten Anlagen geplant oder schon passiert.

Was passiert eigentlich mit Beromünster, Sarnen, Sottens? Gibt's da schon News?
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Old 10-02-2011, 18:11   #14
Digger
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In September 2008 hatte das BAKOM eine Rundfrage betreffend Interesse die Mittelwellensender weiter zu benutzen.

Radio Gloria scheint interessiert Beromünster zu benutzen. Inzwischen wurde eben die Konzession von Monte Ceneri die Russen erteilt.

Die Antworte sind hier zu lesen:

http://www.bakom.admin.ch/themen/rad...x.html?lang=de


PS: Ich wohnte in den 70'er-Jahren in Sachseln (auf der anderen Seite von Sarnersee, der Sender befand sich in Stalden) und hatte damals den Sender aus der Nähe gesehen. Ich denke dort ist nichts mehr vorhanden.

Uebrigens, hier sieht man den Sendeturm von Beromünster wenn man das Bild ein wenig nach rechts bewegt.

http://www.zeitraumaargau.ch/#/detail/a60fguht
__________________
Regards,
Terje

http://www.hobbyradio.se/en/drm/webp....index_en.html

Last edited by Digger : 10-02-2011 at 18:23.
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Old 30-12-2012, 14:29   #15
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Originally Posted by Digger
Die Schweiz hat den Sender auf 558 kHz stillgelegt - und nun kommt er wieder.

... und verschwindet auch schon wieder: In 2 Tagen ist Schluß!
http://www.radioeins.de/programm/sen...hweiz_558.html

Und den russischen Sendern in Deutschland geht's auch an den Kragen:
http://www.dxaktuell.de/?p=2766
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